Max Planck gilt als einer der Begründer der Quantenphysik. Für die Entdeckung einer später nach ihm benannten Konstanten in einer physikalischen Grundgleichung, des Planck’schen Wirkungsquantums, erhielt er 1919 den Nobelpreisfür Physik des Jahres 1918.
Max Planck hat mit seiner Erklärung des Strahlungsquants (Planck’sches Wirkungsquantum) einen elementaren Grundstein für die Entwicklung der Photovoltaik gelegt.
Seine Forschung von 1900 führte zum Verständnis, dass Licht aus diskreten Energiepaketen (Quanten) besteht. Diese Erkenntnis war die theoretische Basis für Einsteins Arbeiten zum photoelektrischen Effekt – dem Prinzip, auf dem jede Solarzelle beruht.
Die von Planck eingeführte Quantentheorie besagt, dass Energie nicht kontinuierlich, sondern in bestimmten, kleinsten Portionen übertragen wird (Photonen). Erst dadurch ließ sich der photoelektrische Effekt korrekt beschreiben. Ohne Plancks Einführung der Lichtquanten wäre Einsteins Erklärung des photoelektrischen Effekts, die für die Entwicklung von Solarzellen maßgeblich war, nicht möglich gewesen.
Als sich der vielseitig begabte Schüler nach den Berufsperspektiven in der Physik informierte, riet ihm der Münchner Physikprofessor Philipp von Jolly im Jahr 1874 von einem Studium ab: »In dieser Wissenschaft sei schon fast alles erforscht und es gelte, nur noch einige unbedeutende Lücken zu schließen.« Eine Vielzahl von Physikern teilte zu der damaligen Zeit diese Einschätzung. Die klassische Physik erklärte die meisten der Phänomene. Zu den »unbedeutenden Lücken« gehörte auch der genaue Verlauf der Schwarzkörperstrahlung, also etwa das Spektrum der Sonne. Die genaue theoretische Beschreibung des Strahlungsgesetzes gelang Max Planck im Jahr 1900. Mit dieser Beschreibung legte er die Grundlagen der Quantenphysik und revolutionierte damit die Wissenschaft.
Das mithilfe des Planck’schen Strahlungsgesetzes beschriebene Sonnenspektrum ist die Energiequelle jedes PV-Moduls. Die Auswahl der Materialien, die für ein Solarmodul geeignet sind, hängt maßgeblich von dem Sonnenspektrum ab.





